Mahmoud Messadis „Der Staudamm“ und Goethes „Faust“

Zur Rezeption der westeuropäischen Literatur im arabischen Raum

„Ist es nicht notwendig, dass die Existenz einen Sinn erhält?“ In der vorliegenden Studie wird die anthropologische Spannung der islamisch-arabischen Welt, die zwischen weltveränderndem Aktivismus und religiöser Kontemplation hin und her schwingt, anderen westlichen Weltanschauungen gegenübergestellt. Anhand kulturell und zeitlich so ferner Texte wie Messadis „Der Staudamm“ und Goethes „Faust“ wird die Problematik der Tat und der Schöpfung analysiert. Durch eine interkulturell doppeltblickende Lektüre wird gezeigt, wie Messadi sich die westliche humanistische Denkrichtung angeeignet hat und sie auf seine Weise vertieft. Er näherte sich der Umgestaltung europäischer Protagonisten auf islamisch arabischem Weg.

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Details

Zusätzliche Informationen

Autor:in

Verlag

Erscheinungsdatum

15.05.2019

Seitenzahl

275

Einband

Softcover

Format

21.0×15.0