Pressestimme zu „Berichte vom Ausbau der Peripherie“

Ralf Julke, Leipziger Zeitung

Erstaunlich, dass es ein Dichter ist, der mit der leisen Verschiebung der Perspektive etwas ganz Wesentliches zeigt, was die Menschen drinnen und draußen zunehmend heimatloser macht, wurzelloser und rastloser. […] Da muss einer erst einmal formulieren, wie bedrückend die nervige Allgegenwart der Reichen mit ihrer monetären Gestaltungsmacht die Freiheit aller beschneidet. Man darf sich durchaus an Mickaël Labbés streitbares Manifest ›Platz nehmen gegen eine Architektur der Verachtung‹ erinnert fühlen.